Am 6. Februar wurde im Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen die Einzelausstellung „Geist und Materie“ des Künstlers Bernd Telle eröffnet. Mehr als 80 Gäste aus Kunst, Kultur und öffentlichen Institutionen nahmen an der gut besuchten Vernissage teil. Für viele Besucherinnen und Besucher war es zugleich der erste Besuch im Kunstraum des Instituts.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die Institutsleitung wurde das kuratorische Konzept der Ausstellung vorgestellt. Dabei wurde hervorgehoben, wie Fotografie im interkulturellen Kontext neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Realität eröffnen kann. Anschließend sprach der Künstler selbst über seine Arbeitsweise sowie über mehrere fotografische Projekte, die während seiner Aufenthalte in China entstanden sind.
Die Ausstellung versammelt fotografische Arbeiten aus verschiedenen Serien der letzten Jahre. Im Mittelpunkt steht dabei die Strategie der De-Kontextualisierung: Durch präzise Bildkompositionen und ungewöhnliche Perspektiven verwandelt Telle Architektur, urbane Randräume und verlassene Orte in eindrucksvolle visuelle Landschaften. In seinen Panoramaarbeiten lassen sich zudem Anklänge an die Ästhetik chinesischer Tuschemalerei erkennen, etwa in der Betonung von Weite, Leere und einer kontemplativen Bildwirkung.
Die Ausstellung fand auch Resonanz in der lokalen Presse und wurde von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Kunstszene besucht.
Bernd Telle: Geist & Materie
Ausstellungslaufzeit: 07. Februar bis 21. März 2026
Ort: Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen, Pirckheimerstraße 36, 90408 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mi – Sa, 13 – 18 Uhr
Rahmenprogramm
Künstlergespräch: Samstag, 7. März, 17 Uhr
Apéro mit Bernd Telle: Donnerstag, 12. März, 18 Uhr
Fotos: Yuhan Huang