25.02.2026 17:45 - 22:00

Neujahrsempfang 2026

Am 25. Februar 2026 hat das Konfuzius-Institut Nürnberg–Erlangen zum Neujahrsempfang anlässlich des Jahres des Pferdes in den Festsaal des DB Museum eingeladen. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aus ganz Franken folgten der Einladung.

Zu den Ehrengästen zählten der Bezirkstagspräsident von Mittelfranken Peter Daniel Forster, die bayerischen Landtagsabgeordneten Petra Guttenberger und Jochen Kohler, Christoph Böhmer, Leiter des Amts für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg, in Vertretung des Oberbürgermeisters Marcus König, sowie Konrad Beugel, Wirtschaftsreferent der Stadt Erlangen, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Florian Janik. Ebenfalls anwesend waren der frühere Erlanger Oberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg sowie zahlreiche Bezirks- und Stadträtinnen und -räte aus der Region.

Aus dem Kultur- und Bildungsbereich nahmen unter anderem Dr. Oliver Götze, Direktor des DB Museums, Andrea Dippel, Direktorin der Kunsthalle Nürnberg, Dr. Silvia Stolz, Intendantin des Stadttheaters Fürth, Prof. Lucius A. Hemmer, Künstlerischer Leiter der Nürnberger Symphoniker, sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Kultureinrichtungen und der regionalen Kunstszene teil.

Dr. Oliver Götze eröffnete den Abend und hieß die Gäste herzlich willkommen. Er betonte, dass das Museum als Ort der Mobilität und Vernetzung einen passenden Rahmen für einen Abend biete, der dem Austausch zwischen China und Deutschland gewidmet sei.

Der chinesische Generalkonsul in München, Qiu Xuejun, überbrachte die Neujahrsgrüße und würdigte die Arbeit des Instituts, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Seit zwei Jahrzehnten leiste das Konfuzius-Institut einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur sowie zum gegenseitigen Verständnis zwischen beiden Ländern.

In seinem Grußwort unterstrich Christoph Böhmer die Bedeutung verlässlicher Städtepartnerschaften und langfristiger Kooperationen – gerade in einem internationalen Umfeld, das von Veränderungen geprägt ist. Nürnberg pflege seit vielen Jahren enge Beziehungen zu China in Wirtschaft, Bildung und Kultur.

Dr. Yan Xu-Lackner gab einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres: 2025 organisierte das Konfuzius-Institut 108 Veranstaltungen mit rund 10.000 Besucherinnen und Besuchern. Etwa 1.100 Kursteilnehmende besuchten Sprachkurse auf unterschiedlichen Niveaustufen. Ihr Dank galt dem Kuratorium und dem Vorstand, die die Arbeit des Instituts kontinuierlich begleiten und unterstützen.

Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Rainer Fink verwies auf die enge Zusammenarbeit mit der chinesischen Partneruniversität, der Beijing Foreign Studies University, und stellte zentrale Projekte des Jubiläumsjahres vor. Geplant sind unter anderem mehrere Ausstellungen im Kunstraum des Instituts, eine neue Gesprächsreihe sowie die Ausrichtung des Bundesfinales des Wettbewerbs „Chinese Bridge“ in Nürnberg. 

Die Festrede hielt Christian Sommer, Vorstandsvorsitzender des German Centre Shanghai. Er sprach über aktuelle Entwicklungen in den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen und betonte die Bedeutung von gegenseitigem Vertrauen. In einer sich wandelnden Welt gelte es, durch kontinuierlichen Dialog Orientierung zu finden. „Die beste Zeit liegt noch vor uns“, so seine Überzeugung – vorausgesetzt, man begegne der Zukunft mit Zuversicht und Offenheit.

Für den musikalischen Rahmen sorgten der Tenor Li Cheng, die Mezzosopranistin Yang Liying und die Pianistin Yuriko Watanabe mit chinesischen Kunstliedern, die dem Abend eine festliche und zugleich persönliche Note verliehen.

Der Neujahrsempfang bot Raum für Begegnungen und Gespräche und setzte einen würdigen Auftakt in das Jubiläumsjahr des Konfuzius-Instituts Nürnberg–Erlangen.

Fotos: Heike Hahn

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