08.10.2026 18:00 - 20:00

Salonreihe - Buchpräsentation: Martina Bölck & Hilke Veth – „Ausgerechnet zu den Chinesen…“

Deutschsprachige Abenteurerinnen in China

Am 8. Oktober 2026 werden die Autorinnen Martina Bölck und Hilke Veth im Rahmen unserer Salonreihe ihr Buch „Ausgerechnet zu den Chinesen…“ Deutschsprachige Abenteurerinnen in China, vorstellen. Das 2023 im AvivA Verlag erschienene Buch widmet sich den Lebenswegen und persönlichen Eindrücken deutschsprachiger Frauen, die im 19. und 20. Jahrhundert China bereisten oder dort lebten. Die Frauen – darunter Forscherinnen, Missionarinnen, Journalistinnen und politisch Verfolgte – begegneten dem „fremden“ China zum Teil mit kulturellen Vorurteilen. Die Präsentation verdeutlicht, wie der Zugang zu China – abhängig von Faktoren wie Sprachkenntnissen, sozialen Beziehungen oder politischen Umständen – die Wahrnehmung des Landes prägte.
Die mit den Porträts der Frauen gezeigten Zitate basieren auf Tagebüchern, literarischen Texten und Memoiren, die sowohl persönliche Erlebnisse als auch historische Chinabilder dokumentieren und mitunter die Wahrnehmung Chinas in Deutschland mitgeprägt haben. Die Schilderungen und Beschreibungen der Frauen werfen dabei persönliche Schlaglichter auf die historischen deutsch-chinesischen Beziehungen und erzählen nicht zuletzt ein Stück Emanzipationsgeschichte.

Zeit: Donnerstag, 08. Oktober 2026,18 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg

 

Die Veranstaltung ist Teil unserer Salonreihe im Herbst 2026. Weitere Termine der Reihe sind:

Montag, 09. November 2026, 18 Uhr

Michael Götz: Zufluchtsort Harbin - Eine Familiengeschichte

Montag, 30. November 2026, 18 Uhr

Josefine Glöckner: Graf von Luxburg an der deutsch-kaiserlichen Gesandtschaft Peking um 1900 und seine Sammelleidenschaft.

 

Die Salonreihe widmet sich Lebenswegen und persönlichen Eindrücken deutschsprachiger Reisender, die vom 19. und 21. Jahrhundert China bereisten oder dort lebten.

Die Salons werden jeweils von einer Ausstellung begleitet.

Die jeweiligen Ausstellungen, teilweise aus persönlichem Besitz, verdeutlichen, wie der Zugang zu China – abhängig von Faktoren wie Sprachkenntnissen, sozialen Beziehungen oder politischen Umständen – die Wahrnehmung des Landes prägte. Die Ausstellungen sind während der Öffnungszeiten des Instituts geöffnet.

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