Am 14. Januar veranstaltete das Konfuzius-Institut Nürnberg–Erlangen einen Kalligrafie-Workshop im Kunstraum. Der Workshop ergänzte das P-Seminar „Der Weg der Tusche“ der 11. Jahrgangsstufe der Wilhelm-Löhe-Schule und gab den Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Mal- und Kalligraphie-Techniken kennenzulernen und einen ersten Einblick in die chinesische Schrift und Kultur zu gewinnen. Auf Einladung der Schule nahmen 15 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung teil.
Der Workshop im Kunstraum wurde von der Chinesisch-Lehrerin Xiaoqing Li-Hosenfeldt geleitet, unterstützt vom künstlerischen Leiter Ronald Kiwitt. Zu Beginn erklärte er grundlegende Aspekte der chinesischen Kalligrafie, darunter die „Vier Schätze des Studierzimmers“ – Pinsel, Tusche, Papier und Reibstein – sowie die Entwicklung der chinesischen Schrift.
Anschließend zeigte Xiaoqing Li-Hosenfeldt, wie man Tusche anreibt und den Pinsel richtig hält. Sie erklärte auch, dass Kalligrafie in China nicht nur praktisch ist, sondern auch mit Konzentration und Ruhe verbunden wird.
Im praktischen Teil konnten die Schülerinnen und Schüler selbst schreiben. Sie übten grundlegende Striche und probierten erste chinesische Zeichen aus. Einige schrieben sogar ihren eigenen Namen auf Chinesisch.