04.02.2026 18:00 - 19:00

Vortrag: Warum wir heute anders über China sprechen

Ursachen, Wahrnehmungen und geopolitische Narrative zum Wandel des Chinabilds

Jahrzehntelang profitierten deutsche Unternehmen vom Chinageschäft, der gesellschaftlich-kulturelle Austausch nahm mit dem Anstieg von Städtepartnerschaften und Kooperationen stetig zu. Doch seit drei, vier Jahren stehen Verantwortliche vor der Herausforderung, ihr China-Engagement mit schlechtem Gewissen erklären zu müssen. Warum war das Chinabild in Politik und Öffentlichkeit Deutschlands in den vergangenen Jahren so negativ? Wie steht es um das Chinabild in anderen Teilen der Welt und wie wurde China in der Geschichte wahrgenommen? Warum erreichten uns kürzlich mehr Nachrichten zu China und Taiwan als die 30 Jahre zuvor? Dass China heute in aller Munde ist, ist gut — allerdings für die falschen Gründe, so der Referent, der im Vortrag fragt: Was ist passiert und welche Rolle spielen geopolitische Narrative?

Seit 32 Jahren berät Thomas Brandt Unternehmen im Asiengeschäft, 28 Jahre davon war er in der Geschäftsführung der AHK Malaysia & Indonesien. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu China, Geschichte der Europäer, Markteintritt und interkulturellen Themen; Podcasts zu China. Er lebt in Südostasien.

Zeit: Mittwoch, 4. Februar 2026, 18 Uhr
Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstraße 23, 90409 Nürnberg

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