18.05.2022 18:00 - 20:00

Filmpremiere: Auf den Spuren chinesischer Kunst, Episode 2

In einem mehrteiligen, kunsthistorischen Filmprojekt geht das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen gemeinsam mit ostasiatischen Museen, Privatsammlern und Galerien der Geschichte und dem aktuellen Status chinesischer Kunstsammlungen im deutschsprachigen Raum nach. Anhand von Interviews mit Experten und Sammlern, sowie Anekdoten über hochkarätige Exponate wird in fünf Episoden die Sammelleidenschaft chinesischer Kunst in verschiedenen Bereichen beleuchtet.

Am 18. Mai erfolgte die Premiere der zweiten Episode des Projekts, die bis dahin in keinem Format, online oder vor Ort, zu sehen gewesen war.

Episode 2: Einzigartige Porzellane in einer fürstlichen, bürgerlichen und privaten Sammlung

Für die Dreharbeiten zu Episode 2 unserer Filmreihe ‚Auf den Spuren chinesischer Kunst’ begab sich das Filmteam des Konfuzius-Instituts im letzten Jahr ins Schloss Charlottenburg Berlin, das Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg und das Graf-Luxburg-Museum in Schloss Aschach. Die zweite Episode des mehrteiligen Filmprojekts nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch faszinierende Porzellansammlungen. So konnte unser Filmteam beispielsweise in Schloss Charlottenburg prachtvolle Porzellankammern mit beeindruckenden chinesischen Porzellanarbeiten aus der Ming- und Qing-Dynastie betreten. Im Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg fanden wir unter den ca. 13.000 Exponaten der Ostasien-Ausstellung neben Ritualbronzen und Grabkeramik auch wunderschöne Porzellane aus dem China des 15. und 18. Jahrhunderts. Und auf Schloss Aschach wurden wir eingeladen, in die Welt Graf Karls und dessen Sammelleidenschaft einzutauchen, die ihn dazu antrieb, eine bemerkenswerte Sammlung chinesischer Kostbarkeiten aufzubauen, darunter nicht nur hochkarätige Porzellane, sondern auch Bronzen, Arbeiten aus Elfenbein und Schnitzlack.

Am 18. Mai wurde die Episode erstmals live am Konfuzius-Institut präsentiert. Josefine Glöckner, Museumsleiterin der Museen Schloss Aschach, und Antje Papist-Matsuo, Spezialistin für Ostasiatische Kunstgeschichte, stellten zur Einführung des Abends Schloss Aschach und das Graf-Luxburg-Museum mit seiner umfangreichen Sammlung chinesischer Kunst vor. Im Anschluss an die Filmpremiere konnten sich die zahlreichen Besucher:innen bei schönstem Wetter im Garten des Konfuzius-Instituts mit den Kunstexpertinnen von Schloss Aschach, mit dem Team von Millerfilme und mit dem Team des Konfuzius-Instituts über die Episode und die Zukunft des Filmprojekts austauschen.