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  • 18.11.2021 19:00 - 21:00 | Online | Nürnberg | Vorträge und Lesungen

    „Das synästhetische Konzept in der chinesischen Malerei“

    Im dritten Jahr in Folge beteiligte sich das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen an der Langen Nacht der Philosophie am 18. November, dieses Mal mit einem Vortrag von Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch.

    Jeong-hee Lee-Kalisch war bis vor kurzem Professorin für Ostasiatische Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und unter anderem Herausgeberin der Reihe „Studies of East Asien Art History / Studien zur Ostasiatischen Kunstgeschichte“. Ihr Vortrag beschäftigte sich mit dem synästhetische Konzept in der chinesischen Malerei. Das künstlerische Mittel, das „Abstrakte“ durch visuelle Form zu erfassen, gehört zu einem der außergewöhnlichen Charakteristika chinesischer traditionellen Maltheorien und Methoden. Der Vortrag behandelte insbesondere die Frage, wie chinesische Maler im Laufe ihrer Traditionsentwicklung und -bildung die synästhetischen Sinneserweiterung und Wahrnehmung zur Entfaltung der Darstellungsdimension angewandt haben. 

    Anlässlich des Welttags der Philosophie organisierte der Treffpunkt Philosophie e.V. jedes Jahr im November die Lange Nacht der Philosophie in Nürnberg, die eine Gelegenheit für alle Philosophie-Interessierten bietet, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und philosophische Fragestellungen von verschiedenen Perspektiven aus zu beleuchten. Aufgrund der Coronapandemie fand die Lange Nacht in diesem Jahr hauptsächlich als virtuelle Veranstaltung statt. Der Vortrag des Konfuzius-Instituts wurde in hybrider Form online und in Präsenz im Nürnberger Institut angeboten. 

     

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