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  • 02.11.2020 - 04.11.2020 ganztägig | Erlangen | Workshops

    Siemens Chinese School in den Herbstferien

    Auch wenn die Urlaubsmöglichkeiten in diesem Jahr etwas eingeschränkt waren, gab es für eine Gruppe von Kindern von Siemens-Mitarbeiten in den Herbstferien die Möglichkeit, zuhause in Erlangen etwas fernöstliche Luft zu schnuppern. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Konfuzius-Institut und der Firma Siemens besuchten 14 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren die dreitägige Siemens Chinese School.

    Unter strengen Hygienebedingungen gab es am ersten Tag nach dem Kennenlernen erst einmal ein Quiz über die chinesische Kultur. Dann ging es schon los mit der Einführung in die chinesische Umschrift, genannt Pinyin, und die Kinder konnten sich in der Kunst der Kalligraphie versuchen. Aufgrund der Corona-Sicherheitsbestimmungen waren auch die Aktivitäten während der Mittagspause kontaktlos gewählt: Die Teilnehmer konnten sich bei chinesischen Hüpf- und Ballspielen austoben. Am Nachmittag lernten die Kinder traditionellen chinesischen Scherenschnitt, anhand von Motiven aus dem chinesischen Tierkreis.

    Am zweiten Tag ging es schon mit einfachen chinesischen Sätzen weiter. Jedes Kind durfte sich am Ende in einem kurzen Video für die Eltern auf Chinesisch verewigen. Auch dies war ein Tribut an die Corona-Sicherheitsbestimmungen, da die Eltern den Raum nicht betreten durften. Während der Mittagspause lernen alle gemeinsam Taiji und Qigong und am Nachmittag ging der Chinesisch- und Kalligraphie-Unterricht weiter.  

    Der letzte Tag war ganz der Erstellung eines Hörspiels gewidmet. Als Grundlage diente die Kinderversion eines Kapitels aus dem Roman „Die Reise in den Westen“ mit dem Titel „Sun Wu-kung besiegt das Weiße-Knochen-Gespenst dreimal“. Für jeden der Charaktere wurde eigens eine Maske angefertigt und es wurde fleißig geprobt. Auch wenn aufgrund der Corona-Bestimmungen kein Theaterstück, sondern „nur“ ein Hörspiel geprobt wurde, die Kinder waren trotzdem mit vollem Eifer dabei. Das entstandene Hörspiel wurde im Nachhinein noch geschnitten und mit Musik hinterlegt und dann an die Eltern geschickt.

    Trotz einiger Einschränkungen, wie z.B. der Maskenpflicht, hatten die Kinder große Freude an der diesmal etwas anderen Chinese School und hätten gerne noch weitere Aspekte der chinesischen Kultur in „ihrem Reich der Mitte“ in Erlangen erkundet.

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