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  • 23.10.2020 ganztägig | Nürnberg

    Bücherspende für Kunstraum

    Am 23. Oktober 2020 erhielt das Konfuzius-Institut eine größere Bücherspende von seinem ehemaligen Mitarbeiter Dr. Florian Wagner. Er übergab rund 50 Bücher über zeitgenössische chinesische Kunst aus seiner Sammlung an die Direktorin Dr. Yan Xu-Lackner und den Kunstbereichsleiter des Instituts Ronald Kiwitt, die sich sehr über diese Erweiterung der  Fachbibliothek des Instituts zum Thema zeitgenössische Kunst freuten.

    Florian Wagner studierte Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der chinesischen Gegenwartskunst. Für das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen arbeitete er bereits während seiner Studienzeit und darüber hinaus. Anlässlich des 30-jährigen Deutschland-Jubiläums von Frau Xu-Lackner entstand die Idee, seine stattliche Sammlung an Kunstbüchern, die meisten davon direkt in China erworben, für die sich im Aufbau befindende Fachbibliothek des 2018 neu gegründeten Kunstraum des Instituts zu spenden.

    Mit dem Aufbau einer Fachbibliothek zum Thema zeitgenössische Kunst aus China und/oder mit Chinabezug leistet das Konfuzius-Institut einen einmaligen Beitrag zur Darstellung zeitgenössischer chinesischer Kunst und Kultur in Nürnberg und darüber hinaus. Gerade aktuelle Ausstellungskataloge und Künstlermonographien sind oft auch in kunsthistorischen Fachbibliotheken nicht vorhanden, oftmals sind Publikationen zu und über chinesische Kunst nicht im Fokus der Ankaufstätigkeit und der Bezug der Publikationen direkt aus China ist zeitaufwendig. Diese Lücke möchte das Institut für die Region schließen.

    Die Präsenzbibliothek umfasst aktuell Katalogpublikationen von zeitgenössischen chinesischen Künstlerinnen und Künstlern wie beispielsweise Xu Zhen, He Xiangyu, Zhang Enli, Song Dong, Yin Xiuzhen, Ren Hang, Lin Ke, Liang Hao, Zhang Huan, Chen Fei, Zhao Gang, Ji Dachun, Rao Fu und Qiu Zhijie. Hinzu kommen Ausstellungskataloge wie „Art and China After 1989 – Theater of the World“ oder „New China New Art“. Gesammelt werden ebenso Publikationen aus dem Bereich der Fotografie, so zum Beispiel „Milli Bau – Seidenstraße 1956-1974“ und „Chicken are not naked“. Theoretische Texte wie „Negotiating Difference. Chinese Contemporary Art in the Global Context“ und „Die »chinesische Avantgarde« und das Dispositiv der Ausstellung: Konstruktionen chinesischer Gegenwartskunst im Spannungsfeld der Globalisierung“ stehen ebenso zur Verfügung. Mehrere Kunstmagazine sind in der Bibliothek im Abonnement (LEAP, Art Asia Pacific, Art World ,Yishu). (Diese Liste ist ein kleiner Einblick in die Bestände.)

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