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  • 16.10.2015 00:00 - 17.10.2015 00:00 | Vorträge und Lesungen | Erlangen

    Erfolgreiche Alumni-Konferenz "Success Stories, Past, Present, and Future: The Erlangen IQN and its Perspectives"

    Am 16. und 17. Oktober 2015 bewies eine Tagung an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU), organisiert von der Sinologie, dem Internationalen Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung (IKGF) und dem Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, wie wichtig der Universität schon seit langem Internationalität und die bestmögliche Vorbereitung des wissenschaftlichen Nachwuchses für den Start in die akademische Laufbahn ist.

    Unter dem Thema „Success Stories, Past, Present, and Future: The Erlangen IQN and its Perspectives" zogen Sinologen aus Deutschland, China und Japan ein Resümee zu einem internationalen Wissenschaftsnetzwerk zwischen der FAU und ostasiatischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

    Von 2001 bis 2004 war die Sinologie der FAU Gastgeber des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Internationalen Qualitätsnetzwerk (IQN) zum Wissenstransfer zwischen China und dem Westen „Exchanges of Knowledge between China and the West. Historical and Philosophical Dimensions". Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes arbeiteten dort insgesamt 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeweils zwischen sechs Monaten und einem Jahr, davon 20 Studierende aus China und Japan, die ihren Master bzw. ihre Promotion vorbereiteten. Aus dieser Gruppe haben mittlerweile 14 Personen eine Professur in China, Japan und den USA inne, von den damaligen deutschen Mitarbeitern sind drei als Professoren tätig.

    Die Alumni-Konferenz in Erlangen bot den Forschern nun die Möglichkeit, sich über ihre Erfahrungen im Netzwerk und ihre beachtlichen wissenschaftlichen Karrieren im Anschluss an das IQN auszutauschen. Die Sinologen konnten ihr Netzwerk pflegen und gemeinsame neue Projekte in die Wege leiten. Die Tagung würdigte mit den außerordentlichen Erfolgsgeschichten der ehemaligen Netzwerkteilnehmer das IQN als Beispiel der schon frühzeitig ausgeprägten Internationalisierungsbemühungen der FAU. Das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen begleitete und unterstützte die Internationalisierungsbemühungen der FAU von Anfang an.

    Die Tagung begann am Freitag mit der der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Günter Leugering, Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten der FAU, gefolgt von einem kurzen Überblick über die Geschichte des IQNs durch Prof. Dr. Michael Lackner, Direktor des IKGFs. Im Anschluss berichteten mehrere ehemalige Mitglieder des IQN von ihren Erfahrungen bei der Arbeit im Wissenschaftsnetzwerk und wie diese ihre aktuellen Forschungsprojekte beeinflussen. Am Nachmittag lag der Fokus der Gespräche auf die Netzwerkeigenschaft des IQNs und den daraus resultierenden gemeinschaftlichen Forschungsprojekten. Der Samstag war einer offenen Gesprächsrunde über zukünftige Forschungsperspektiven und abschließenden Anmerkungen gewidmet. Am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer mit alten Weggefährten austauschen und verschiedene Orte in Erlangen besuchen, die ihnen aus ihrer Zeit beim IQN noch wohlbekannt waren.

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