• 中文
  • 31.01.2011 00:00 - 00:00 | Ausstellungen

    Eröffnungsfeier der Multi-Media-Ausstellung am Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau

    Würde man Schüler fragen, welche Sprache sie für die schwierigste halten, gäbe es wohl keine eindeutige Antwort. Sicher aber ist, dass neben Russisch, Arabisch und Japanisch auf jeden Fall auch Chinesisch zu den am häufigsten genannten Sprachen gehören würde.
    Dieser Einschätzung, dass es sich bei der chinesischen Sprache um eine nur mühsam zu erlernende Sprache handelt, einige Gegenbeispiele entgegenzustellen und zugleich aufzuzeigen, wie spannend und abwechslungsreich das Lernen der chinesischen Sprache und Schrift sein kann, war Thema des Vortrags von Frau Dr. Yan Xu-Lackner zur Eröffnungsfeier der Ausstellung„China zum Anfassen – eine multimediale Entdeckungsreise“ am Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau am 31. Januar 2011.

    So wies Frau Xu nicht nur darauf hin, dass die Grammatik des Deutschen sehr viel schwieriger ist als die des Chinesischen, sondern bewies auch eindrucksvoll, dass man innerhalb kürzester Zeit eine gute Handvoll an chinesischen Zeichen lernen kann. Darüber hinaus wurden die anwesenden Schüler der 10. und 11. Klassen von dem Direktor des Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau, Herrn Otte, ganz herzlich begrüßt und auch der Abteilungsdirektor für Jugend und Schulen der Diakonie Neuendettelsau, Pfarrer Mathias Hartmann, lud die Schüler ein, sich auf eine Entdeckungsreise durch China zu begeben. Musikalisch untermalt wurde die Feier mit Musikstücken auf der chinesischen Wölbbrettzither Guzheng, vorgetragen von Cao Xiaoying. 
    Im Laurentius-Gymnasium wird die Ausstellung auf Initiative und Organisation von Herrn Schäfer, Lehrer für Biologie und Chemie, noch bis zum 28. Februar 2011 im Foyer des Gebäudes Löhe 23 in Neuendettelsau zu besichtigen sein. So haben nicht nur interessierte Schüler und Lehrer ausreichend Gelegenheit, auf insgesamt sechs Touchscreens in Themen rund um China wie etwa die großen Erfindungen, die wichtigsten Philosophen, chinesische Kalligrafie und Tierkreiszeichen einzutauchen.
    Nächste Stationen der Ausstellung, die im letzten Herbst in der Siemens AG zum ersten Mal in Deutschland zu sehen war und die nun in Teilen durch Schulen und Einrichtungen in der Region wandert, sind das Leibniz-Gymnasium in Altdorf und das Gymnasium Hilpoltstein.

    Gefördert durch: