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  • 30.06.2011 00:00 - 00:00 | Ausstellungen

    Weltreise China

    Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Viel erzählen können nun Nürnberger Hauptschulklassen, der 5.-7.Jahrgangsstufe. Diese wurden vom Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg auf die Reise in verschiedene Länder geschickt. Den Kindern wurden beeindruckende Reiseleitungen zur Seite gestellt: In der Metropolregion Nürnberg lebende Künstler, die aus verschiedensten Ländern der Welt stammen, förderten einen interkulturellen Austausch und erzählten über Alltag und Sitten aus ihrem Heimatland. 
    Und welches Land durfte hier nicht fehlen? Richtig, China. Einen Einblick in die chinesische Kultur gab die freischaffende Künstlerin Yang Na.

    Die in Beijing geborene und in Tianjin aufgewachsene Chinesin lebt seit 2001 in Deutschland und studierte unter anderem an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Am Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen unterrichte sie die Malereikurse. Für den Projekttag am 5. Mai 2011 mit einer 6. Klasse führte sie ein in die Feierlichkeiten und Gebräuche des chinesischen Neujahrsfestes. Dabei fertigte sie mit den Kindern kunstvolle Glückwünsch-Sprüche zum Aufhängen an den Türrahmen an. Die Kinder erlebten auf einer spannenden gedanklichen Abenteuerreise das Neujahrsfest mit all seinen Vorbereitungen, Legenden und den Glückssymbolen. Zwischendurch wurde auch Rast gemacht. Eifrig bereiteten sich die Kinder ihr chinesisches Mittagessen vor: Tangyuan, was beim traditionellen Neujahrsfest nicht fehlen darf. Der Geschmack dieser Reismehl-Klößchen war den Kindern völlig neu und führte zu einigen Überraschungen. 
    Durch ihr reges Interesse an der chinesischen Kultur erlebten die Kinder im Konfuzius Institut eine kurzweilige Reise in das Reich der Mitte.
    Am 30.06.2011 fand das Projekt mit einem „Weltenbummlertreffen“ seinen Abschluss. Die Schulklassen, die durch dieses Projekt Sitten und Bräuche von acht verschiedenen Ländern kennenlernen durften, stellten nun ihr jeweiliges „Reiseland“ vor. Ort der Präsentation war die Villa Leon in Nürnberg, die mit 12 Schulen und fast 200 Gästen gut besucht war.

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