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  • 05.03.2008 00:00 - 06.03.2008 00:00 | Vorträge und Lesungen

    Fortbildung zur Didaktik des Chinesischunterrichts III

    Die am 5. und 6. März stattfindende Fortbildung zur Didaktik des Chinesischunterrichts fand in den Räumen des in der WiSo-Fakultät Nürnberg untergebrachten Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen statt. Anknüpfend an den Erfolg einer solchen Tagung im vergangenen Jahr organisierte das KI nun zum zweiten Mal die zweitägige Schulung.
    Zur kostenfreien Teilnahme eingeladen waren Chinesischlehrer/-innen aller Nationalitäten aus ganz Deutschland. Wie die Unterrichtssprache war auch der Großteil der Teilnehmer chinesischstämmig, doch waren diese neben zahlreichen deutschen Lehrer/-innen auch gespickt von Kollegen/-innen aus vielen verschiedenen Sprachgebieten. So konnte in den Pausen während des Genusses von chinesischem Essen, die Grundintension des Konfuzius-Instituts – der kulturelle Austausch – lebhaft in die Tat umgesetzt werden.

    Der Unterricht wurde von Frau Prof. Wang von der Peking Universität und Herrn Dr. Chen der Fremdsprachenuniversität Peking gehalten, die eigens hierfür aus China eingeflogen wurden. 
    Frau Prof. Wang, die den ersten Tag der Fortbildung mit einem Vortrag über das Vermitteln der chinesischen Aussprache begann und den letzten mit einem Vortrag über die Lehre von chinesischen Schriftzeichen abschloss, überzeugte durch eine klare und deutliche Aussprache des Hochchinesischen vor allem die nicht muttersprachigen Teilnehmer. Sie legte die Prinzipien des Chinesischunterrichts in Bezug auf Aussprache und Schriftzeichen leicht verständlich dar. Durch viel Interaktion zwischen ihr und den Teilnehmern wurden viele Sorgen und Probleme der LehrerInnen, die beim Unterrichten des Chinesischen auftreten beseitigt. 
    Ihr Kollege Chen stellte die didaktischen Möglichkeiten der Unterrichtsvorbereitung dar. Durch seine lebhafte und mitreisende Art war er ein lebendiges Beispiel für eine ansprechende Unterrichtsgestaltung. Neben wichtigen Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Sprachunterrichts zeigte er auch mit viel Witz, den eigentlichen Sinn des Erlernens einer Fremdsprache – die Kommunikation.
    Nach zwei Tagen bekamen die Teilnehmer ein vom Hanban ausgestelltes Zeugnis mit auf den Weg, um hinauszuströmen und ihr neues Wissen direkt in den Chinesischunterricht Deutschlands zu tragen.

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