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  • 19.02.2018 19:30 - 21:00 | Nürnberg | Konzerte

    „Meine zwei Klangwelten“– Klavier-Rezital von Linlin Fan

    Am 19. Februar 2018 präsentierte die in Nürnberg ansässige chinesische Pianistin Linlin Fan im Heilig-Geist-Saal in Nürnberg unter dem Motto „Meine zwei Klangwelten“ Werke von Ludwig van Beethoven sowie der beiden zeitgenössischen Komponisten Dun Tan und Chen Qigang. Unterstützt wurde das Konzert durch das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen und die Hochschule für Musik Nürnberg. Die mehr als 120 Gäste konnten einen Abend voller bezaubernder, leidenschaftlich gespielter Klavierklänge genießen.

    Die chinesische Pianistin Linlin Fan gilt als eine der vielseitigsten Pianisten ihrer Generation. Bereits im Alter von 12 Jahren begann sie ihre professionelle Karriere als Jungstudentin an der der Musikhochschule Xi'an in China. 2011 beendete sie ihr Studium in Deutschland bei Prof. Gabriel Rosenberg in der Meisterklasse mit Auszeichnung. Linlin Fan gewann Preise bei internationalen Wettbewerben und gastiert auf internationalen Festivals, wie z.B. der „International Culture and Art Week“ mit dem Shenzhen Symphony Orchestra in Shenzhen (China) und dem „Piano Festival Bolzano“ in Bozen (Italien). Neben ihrer solistischen Tätigkeit gilt ihre Vorliebe dem deutschen Kunstlied. Hier ist sie bereits eine gefragte Liedbegleiterin mit umfangreichem Repertoire und arbeitet mit namhaften Sängern zusammen. Von 2015 bis 2017 absolvierte sie ein zusätzliches Masterstudium im Fach Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München. Linlin Fan unterrichtet als Dozentin an der Hochschule für Musik Nürnberg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München.

    Derzeit arbeitet sie an einem Projekt, in dem sie die kulturellen Unterschiede Europas und ihrer chinesischen Wurzeln verarbeitet. Im Spannungsverhältnis des alltäglichen Erlebens und ihrer künstlerischen Arbeit schafft Linlin Fan Neues, indem sie den großartigen Klavierwerken Beethovens originale chinesische Musik gegenüberstellt. Ein Stipendium des Bayerischen Staatsministeriums für Kunst, Kultur und Forschung ermöglichte ihr die intensive Auseinandersetzung mit dem Werk Ludwig van Beethovens. Die langjährige Kooperation mit dem Konfuzius-Institut brachte sie auf den Weg, mit ihrer Musik den kulturellen Austausch Chinas und Deutschlands als einen Schwerpunkt ihrer Arbeit zu sehen.

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