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  • 26.03.2017 - 08.04.2017 ganztägig

    China-Exkursion 2017 der Sinologie der FAU

    Vom 26.03. bis zum 08.04.2017 fand erneut eine Exkursion der Sinologie der Friedrich-Alexander-Universität nach China statt. Dieses Mal waren Qingdao, Peking und Chengde die Ziele der Reise, an der zehn Studierende verschiedenster Semester teilnahmen. Das Thema der Exkursion und des dazugehörigen Kurses lautete: „Kulturaustausch und Wissenstransfer in der Qing-Dynastie (1644-1911)“, wozu jeder Teilnehmer im Umfang eines Workshops an der Beijing Foreign Studies University in Peking einen Vortrag halten sollte. Es sollten besonders die Orte besucht werden, an denen ein Aufeinandertreffen der Qing mit anderen Kulturen sichtbar wurde. Vor allem Qingdao war hier von besonderem Interesse, denn aufgrund seiner historischen Verstrickung in die deutsche Kolonialgeschichte eignete es sich gut, um sowohl den Kultur- als auch den Wissensaustausch während der Jahrhundertwende vor Ort zu untersuchen.

    Neben dem Besuch verschiedener ehemaliger deutscher Kolonialstätten in Qingdao, bei denen die Teilnehmer von chinesischen Studierenden begleitet wurden, gab es zusätzlich einen Sprachaustausch mit der Deutschabteilung der Ocean University of China in Qingdao, bei dem sich die Exkursionsteilnehmer mit Deutschstudierenden der Gastuniversität trafen. Diese enge Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern wurde in Peking an der BFSU fortgesetzt, an der Prof. Li Xuetao die Teilnehmer für ihre Vorträge begrüßte und ihnen so die Möglichkeit gab, einen Vortrag auf internationaler Eben zu halten und mit Doktoranden des Instituts für Globalgeschichte zu diskutieren. Zum Abschluss der Besichtigungen konnten sich die Studierenden noch ein anderes Bild von China in Chengde machen, wo nun nach den europäischen Einflüssen auch die zentralasiatischen Berührungspunkte des imperialen China im Zusammenhang mit den Tempelanlagen ausgemacht werden konnten.

    Abgesehen von diesem akademischen anregenden Austausch konnten die Teilnehmer das alltägliche Leben in China und seine Besonderheiten durch viele Ausflüge hautnah erleben und sich selber ausprobieren. Von Besuchen von Buchläden, Menschenmassen an Feiertagen, Tempeln und Palästen bis hin zu kulinarischen Genüssen wie Pekingente und buddhistischer Küche ließ das Programm kaum Wünsche offen und bot eine große Bandbreite an Unternehmungen.

    Auch dieses Mal wurde die Studienreise durch das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, das Bayerische Hochschulzentrum für China und das Dekanat der Philosophischen Fakultät der FAU finanziell gefördert.

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