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  • 25.04.2015 ganztägig | Nürnberg

    Brücken nach China bauen – das Deutschlandfinale des 14. "Chinese Bridge"-Sprachwettbewerbs

    Faszinierende Einblicke in die chinesische Sprach- und Kulturwelt bot das Deutschlandfinale des „Chinese Bridge"-Wettbewerbs für Studierende am 25.04.2015 im Fabersaal des Bildungszentrums Nürnberg. 15 Teilnehmer aus ganz Deutschland konnten dort im freundschaftlichen Wettstreit ihre Chinesisch-Kenntnisse und ihr künstlerisches Talent präsentieren. Die drei Gewinner des deutschen Wettbewerbs dürfen nun am Finale des Wettbewerbs in China als Kandidaten teilnehmen.

    Der „Chinese Bridge (汉语桥)"-Wettbewerb ist ein internationaler Wettbewerb für die chinesische Sprache. Das Deutschlandfinale des Wettbewerbs für Studierende, das von der Zentrale der Konfuzius-Institute in Peking (Hanban) und der Abteilung für Bildungswesen der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin veranstaltet wird, fand bereits zum 14. Mal statt und wurde dieses Jahr erstmalig in Nürnberg ausgetragen – organisiert vom Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen mit freundlicher Unterstützung des Bildungscampus Nürnberg.

    In ihren Grußworten betonten der Gesandte-Botschaftsrat der Botschaft der VR China in Berlin, Prof. Qi Dong, der Stadtdirektor des Bildungscampus Nürnberg, Dr. Wolfgang Eckart, und der Vize-Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Günter Leugering, wie wichtig die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kultur und Jugendarbeit sei und wie wertvoll dabei Fremdsprachenkenntnisse sein können.

    In drei Wettbewerbsrunden mussten die 15 Teilnehmer aus neun deutschen Universitäten jeweils drei Aufgaben bewältigen, bei denen das sprachliche Ausdrucksvermögen im Vordergrund stand. Nach einem freien Vortrag in chinesischer Sprache über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit China musste jeder Kandidat drei Fragen zur chinesischen Landeskunde beantworten. Den Teilnehmern gelang es dabei außerordentlich gut, ihr breitgefächertes Wissen unter Beweis zu stellen. Bei der dritten Aufgabe, einer künstlerischen Darbietung mit Bezug zu China, zeigten die Kandidaten ihr Können auf vielfältige Weise: einige Studierende zeigten ihr musikalisches Talent an Klavier, Gitarre und Akkordeon oder überzeugten mit chinesischem Gesang und Gedichten, andere zeigten ihre Fertigkeiten beim Scherenschnitt und Schattentheater, eine Teilnehmerin führte sogar Akupunktur auf der Bühne vor.

    Die siebenköpfige Jury, bestehend aus der Gattin des Botschafters der VR China in Berlin, Prof. Jinghua Xu, Prof. Dr. Marc Matten vom Lehrstuhl für Sinologie an der FAU und weiteren hochrangigen Vertretern der Berliner Botschaft und chinesischen Unternehmen, und die Zuschauer waren begeistert von den beeindruckenden Sprachkenntnissen der Teilnehmer. Am Ende standen sechs Gewinner fest: Die beiden Drittplatzierten konnten sich über Sprachstipendien freuen, die Zweitplatzierte darf als Zuschauer zum Finale des Wettbewerbs nach China fahren. Auf die drei Gewinner des ersten Platzes (Alina Götz von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Andreas Michael Feil von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Iuliia Beliakova von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg) wartet ein besonderes Highlight: Sie dürfen als Kandidaten am Chinese Bridge-Finale in China teilnehmen, dessen Sieger mit Preisen und Sprachstipendien ausgezeichnet werden. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden und Geschenke.

    Zwischen den Wettbewerbsrunden war ein buntes künstlerisches Rahmenprogramm aus Musik und Theater geboten, sodass die Veranstaltung auch für Zuschauer mit wenig oder keinen Chinesisch-Kenntnissen einen kurzweiligen Zeitvertreib bot. Am Ende wurden unter allen Teilnehmern und Zuschauern in einer Tombola Preise der Sponsoren der Veranstaltung verlost.

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